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4. Ausbildung zur Restaurantfachfrau / zum Restaurantmann

4.1 ausführlich
4.2 kurz & knapp
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4.1 ausführlich

Der Beruf der/-s Restaurantfachfrau/-manns ist sehr vielseitig. Man hat sehr viel mit Menschen zu tun und sollte deshalb mit Menschen umgehen können und teamfähig sein.
Ein gepflegtes und höfliches Auftreten ist selbstverständlich. Für die Ausbildung zur/-m Restaurantfachfrau/-mann sollte man mindestens einen Hauptschulabschluss, besser die mittlere Reife haben.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Allerdings kann sie unter Voraussetzung des Abiturs und mit entsprechend guten Leistungen während der Ausbildung mit Einverständnis des Lehrbetriebes auf 2½ Jahre verkürzt werden.

Man wird während der Ausbildung in allen Bereichen eines Restaurants eingesetzt, um das Restaurantfach von Grund auf kennenzulernen und das Zusammenspiel von Küche und Service besser kennenzulernen. Dazu gehört der Service am Gast ebenso dazu, wie das Spülen der Töpfe oder der Dienst in der Küche (inklusive Kartoffelschälen *g*). Sollte man die Restaurantfachlehre in einem Hotel absolvieren, wird man hier vorrangig in servicerelevanten Abteilungen eingesetzt (Restaurant, Bankett, Bar, usw.)
Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Die Berufspraxis wird vom Ausbildungsbetrieb vermittelt, während die Theorie in der Berufsschule gelehrt wird. Dazu verbringt man ca. 11 Wochen pro Ausbildungsjahr in der Schule in Blöcken von 2-3 Wochen.
Es reicht für die Ausbildung ein Mindestalter von 16 Jahren. Allerdings stellen auch hier die Restaurants / Hotels lieber Azubis von 18 Jahren ein, da die unregelmäßigen Arbeitszeiten häufig in Konflikt mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz stehen. Überhaupt sollte man sich vor einer Ausbildung in der Gastronomie darüber klar sein, dass Überstunden, Sonntags- und Feiertagsarbeit und unregelmäßiger Schichtdienst alltäglich sind. Dazu kommt noch, dass die Gastronomie im allgemeinen schlecht bezahlt ist.

Um reinzuschnuppern, ob dieser Beruf wirklich für einen geeignet ist, empfehle ich persönlich ein Praktikum. Leider hat man als Praktikant meistens noch nicht die Fachkenntnis, sofort einen Gast bedienen zu können, weswegen man meistens zu Hintergrundarbeiten (Gläser polieren, usw.) "missbraucht" wird. Allerdings kann man so relativ schnell feststellen, ob man diesen Beruf auch wirklich ausüben will.
Wenn man die Ausbildung schließlich geschafft hat, offenbaren sich die Vorteile der Gastronomie. Man kann in jedem Land und in jeder Stadt weiterarbeiten. Dies ist sowieso zu empfehlen, um die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern und mehr Erfahrungen zu sammeln. Außerdem ist es möglich, als Restaurantfachfrau/mann in allen Serviceabteilungen eines Hotels anfangen.

Noch Fragen? Ab ins hotelfach.de-Gastronomie-Forum.

 



4.2 kurz & knapp

- Ausbildungdauer: 3 Jahre (Verkürzung mit Abitur auf 2½ Jahre möglich)
- Verdienst: 1. Lehrjahr: 600,-/650,- EUR | 650,- EUR
2. Lehrjahr: 750,- EUR | 750,- EUR
3. Lehrjahr: 900,- EUR | 850,- EUR
(Tarifvertrag Rheinland-Pfalz | Berlin)
- Voraussetzung: mindestens Hauptschulabschluss
(mittlere Reife/Abitur empfohlen)
- Praktika nötig? nein, aber zum Kennenlernen des Berufs empfohlen
- Nachteile: Schichtdienst, Wochenend- und Feiertagsarbeit, schlechte Bezahlung
- Ausbildungsinhalte:
  • Umgang mit Gästen, Beratung und Verkauf
  • Einsetzen von Geräten, Maschinen, Gebrauchsgütern
  • Arbeitsplanung
  • Wirtschaftdienst
  • Warenwirtschaft
  • Küchen- und Servicebereich
  • Hygiene
  • Werbung und Verkaufsförderung
  • Arbeiten am Tisch des Gastes
  • Ausrichten von Festlichkeiten und Veranstaltungen

 

(-- Inhalte teilweise entnommen von www.dehoga.org --)


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