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8. Stoffwechsel

8.1 Verdauung der Nährstoffe
8.2 Übersicht Stoffwechsel


Der menschliche Körper steht im ständigen Stoffaustausch mit seiner Umwelt: Er nimmt Lebensmittel und Sauerstoff auf und baut die daraus gewonnenen Nährstoffe im Körper nach Bedarf ein oder um. => Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen und Energiegewinn. Ausscheidungsprodukte sind unverdauliche Bestandteile, Wasser und Kohlenstoffdioxyd. Diese Vorgänge werden unter dem Begriff Stoffwechsel zusammengefasst.

Abschnitte = Nahrungsaufnahme, Verdauung und Resorption, Zwischenstoffwechsel, Ausscheidung

Stoffwechsel ist eine fortlaufende Abfolge von chemischen Reaktionen.

Enzyme und Hormone

sind wichtig für die Umsetzung und die Steuerung des Stoffwechsels (werden im menschlichen Körper, vor allem in Drüsen, gebildet)

Enzyme

ermöglichen Auf- und Abbau von Stoffen. Körpertemperatur ist dafür ideal (=> Fieber stört das Zusammenspiel von Enzymen und Hormonen)

Hormone

werden aus den Drüsen ins Blut abgegeben und über den Blutkreislauf überall im Körper verteilt. Beeinflussen Wachstum und Psyche des Menschen, regulieren den Stoffwechsel.

=> Reglerfunktion geschieht durch Hemmung oder Förderung von Stoffumsetzungen. Ob eine bestimmte Drüse Hormone abgibt, wird durch einen Reglerkreis gesteuert.

=> in einem Reglerkreis wird geprüft, ob ein bestimmter Sollwert erreicht wird. Wird dieser Wert über- oder unterschritten, so erfolgt eine entsprechende Meldung, die weitere Abläufe in Gang setzt, mit dem Ziel, den Sollwert wieder zu erreiche.

=> Drosselung oder Ankurbelung der Hormonproduktion



8.1 Verdauung der Nährstoffe

Aufgabe und Ziel:
durch Aufschluss der zugeführten Lebensmittel dem Körper Nährstoffe in ihren kleinsten Bausteinen zur Verfügung stellen.

1. Mund

2. Magen

3. Zwölffingerdarm

4. Dickdarm



8.2 Übersicht Stoffwechsel

Vorgänge Erklärung
Verdauung Zerkleinerung der Nahrung
Abbau der Nährstoffe
Resorption Übergang der abgebauten und gelösten Nährstoffe (Aminosäuren, Glycerin, Fettsäuren, Vitamine, Monosaccaride etc.) durch die Dünndarmwand ins Blut und in die Lymphbahnen
Zwischenstoffwechsel
  • Baustoffwechsel: Abbau von körpereigenem Eiweiß und Zellen
  • Energiestoffwechsel: Energiegewinnung durch Fettsäuren, Glycerin und Monosaccaride
  • Speicherung: Glucose wird zu Glycogen in der Leber und der Muskulatur umgebaut, Bildung von Depotfett
Ausscheidung nicht verwertbare Nahrungsbestandteile werden ausgeschieden => Urin, Schweiß, Kot, Atmung