Müssen Männer als Azubi weniger/kürzere Zeit Zimmerputzen

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Beitragvon MSMiri » Sa Sep 09, 2006 17:30

nu ma sachte... wie willst du bitte die Zimmer anner Rezi verkaufen wenn du nicht mal weisst wie die Zimmer von Innen aussehen? Im übrigen härtet das einen wirklich ab. Klar lernt man nichts besonderes dazu aber man lernt die Leute zu schätzen und vor allem auch die Arbeit die die Menschen jeden Tag machen. Also ich habe durch das HK jedenfalls das Haus besser kennengelernt, ist am Anfang der Ausbildung auf jeden Fall sinnvoll.
Schlimmer finde ich auf jeden fall die Räume wieder neu zu stellen, Tische und Stühle zu schleppen. Das is nix für mich. Dann putz ich lieber 20 Zimmer ... :)


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Beitragvon MSMiri » Sa Sep 09, 2006 17:38

ach und noch was. Die Art wie du dich ausdrückst spricht nicht gerade für dich, Patrick. ( O-ton: jetzt kommen die Herrenjahre :roll: ) Du studierst Hotelmanagement, glückwunsch (oder auch nicht 8) ) aber dich will ich nicht als Vorgesetzten haben. Es scheint mir als würdest du dich mit finanziellen und administrativen Dingen eher identifizieren können als mit dem Hotelfach an sich. Aber grade da ist die Gratwanderung, denn als vernünftiger Vorgesetzer musst du dich mit beiden identifizieren können ansonsten treibste den Betrieb in den Ruin. Hotel = 100 % Service und nicht "die Drecksarbeit lass ich andere machen"...Egal in welcher Abteilung oder Position du bist. Nix für ungut.
Zuletzt geändert von MSMiri am Sa Sep 09, 2006 17:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Carnor » Sa Sep 09, 2006 17:41

Bleibt auch die Frage ob der Lerneffekt nach 1 Monat da ist. Da hat man eher die Einstellung: naja 1 Monat dann is rum.

Bei einer längeren Zeit musst du die Arbeit ausüben ohne dass sie dir Spaß macht.

Und damit du die Arbeitskräfte wirklich schätzen kannst, musst du das Gefühl haben, dass es deine Arbeit IST und nicht nur eine vorrübergehende Durchgangsstation die du schnell wieder loswirst.

Denn das ist ja auch die Situation in der sich die Festangestellten im Housekeeping befinden.
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Beitragvon Patrick333 » Sa Sep 09, 2006 22:27

Hi,

wie gesagt, ich habe absolut nichts gegen HSK und die Leute die im HSK arbeiten haben meinen Respekt, weil ich weiss wie es ist, ich habs miterlebt, auch bei meinen Azubi Kollegen! Bei uns war HSK die härteste Abteilung!
Ich habe nur persönlich andere Ziele im Leben, bzw. denke ich, dass ich mir mit harter Arbeit und dem Studium meiner Karriere nur gutes tun werde. Für mich ist HSK einfach nichts, ich hab es gemacht, war eine gute Erfahrung, aber wie gesagt, mehr muss net sein.

Man macht bestimmte Sachen im Leben halt gerne und andere nicht, bei mir ist F/O die Abteilung mit der ich mich am meisten identifiziere, und HSK halt die mit der ich mich am wenigsten identifiziere. Das hat keine Wertung, ist einfach nur dass, wie es bei mir ist.

Anderen Leuten gefällt Service besser, oder Marketing, jedem das Seine. Aber ist doch nur gut so, somit ist für jeden das richtige da, und man kann sich und seinen Berufsweg danach ausrichten.

Nun gut, wie ich schon sagte, ich wollte keinen angreifen, falls sich doch jemand angegriffen fühlt tut es mir leid.

Machts gut!

MfG

Patrick333


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Beitragvon constanze85 » So Sep 10, 2006 17:23

Ich find auch, dass jeder so seinen Bereich hat, der zu ihm passt. Ich bin gerade die erste Zeit im Housekeeping, habe meine erste Woche hinter mir. Es macht Spaß, alles zu lernen, wie alles funktioniert. Ich werde später sicher auch nicht im Housekeeping oder etwa im Frühstück arbeiten wollen. Ich kenne ja die anderen Abteilungen noch nicht, aber vom Interesse her würde ich gerne Verkauf/Marketing machen. Bis jetzt. Wer weiß, was noch kommt. Aber ich auf jeden Fall kann ich Patrick schon verstehen. Und er betont ja seinen Respekt vor den HSK-Leuten. Man sollte das auch respektieren, ich finde Patrick hat sich nichts vorzuwerfen! Er vertritt ja auch nur seine Interessen, die nunmal NICHT im HSK liegen!
Viele Grüße,
Constanze

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Beitragvon Tallhandlez » So Sep 10, 2006 19:36

N'abend zusammen.
Also ich durfte ganze 5-6 Monate im HSK bleiben. War soweit ok, da hatten die etwas älteren Damen endlich mal einen jungen, belastbaren Körper, der für sie gerne in die Badewannen sprang.
Und all die schwer erreichbaren Ecken mal wieder ordentlich putzt. :?

Als Traumjob geht sowas definitiv nicht auf meine Liste, aber man hat danach eine ganz andere Wertschätzung gegenüber geputzten Sachen im Hotel.

Viel Spaß und achtet auf die Housekeeper, damit ihr nicht so oft mit den Händen in den Essigreiniger greift. Ausgetrocknete Hände sind das Grauen.

Gruß

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Beitragvon MSMiri » Mo Sep 11, 2006 17:25

nee nee ich hab das schon richtig verstanden. und jetzt folgen die herrenjahre... *kotz*

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Beitragvon sam » Mo Sep 11, 2006 18:59

also bei mir ist es noch gar nicht sicher ob ich überhaupt ins Housekeeping muss...
>> Erfahrung ist eine nützliche Sache.
Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte. <<

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Beitragvon Patrick333 » Mo Sep 11, 2006 19:25

nee nee ich hab das schon richtig verstanden. und jetzt folgen die herrenjahre... *kotz*
whatever!

Ich gehe nicht davon aus, dass jeder meine Meinung teilt, und eigentlich ist es auch nicht wirklich wichtig! Jeder hat eine Lieblingsabteilung und eine die er/sie nicht mag! Ich mag F/O und kann HSK nicht ausstehen, ganz einfach!

Das sagt nichts über die Leute aus, sondern ist meine persönliche Ansicht, ob die jemandem gefällt oder nicht!

Also, machts gut!

ciao
Zuletzt geändert von Patrick333 am Mo Sep 11, 2006 20:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon BenTheMan » Di Sep 19, 2006 1:17

Ich glaube der Satz "...und jetzt kommen die Herrenjahre" ist vielleicht ein wenig missverständlich.

Er klingt so, als wenn du ab jetzt Leute für dich arbeiten lassen wirst und dich dabei entspannt zurücklehnst. Ich gehe aber davon aus, dass du genau weisst, das das Arbeiten jetzt erst richtig losgeht. Auch wenn es nicht mehr die körperlich harte Arbeit ist, ist sie nicht weniger anstrengend.
Und bei dem Druck, der auch einer Führungskraft (die du ja werden willst) lastet, kann das schon extrem hart und anstrengend sein.

Aber wie gesagt, ich gehe davon aus das du das alles weisst und dir darüber im klaren bist und der Satz nur falsch rüberkam.
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