Gehaltsvergleich von Managern Europa, Asien, USA,Middle East

Karriere, Gehalt, Positionen - wie geht es weiter?

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Alex
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Beitragvon Alex » Mo Jun 09, 2008 1:15

Ist das Hotel eine Personengesellschaft werden die Gewinne nach Absprache aufgeteilt.
Ist das Hotel eine Kapitalgesellschaft wird sich der "Eigentümer" als Geschäftsführer einstellen und sein Gehalt selbst bestimmen.
Eine feste Zahl zu sagen ist völlig unrealistisch, da das natürlich einerseits vom Gewinn abhängt und andererseits von dem, was der Hotelier "braucht" bzw. entnimmt.
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"Aus Respekt vor dem Arbeitgeber erscheint man eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn, verbeugt sich vor dem Chef und nach Dienstschluss entschuldigt man sich, dass man nun gehen wird, und bedankt sich gleichzeitig, dass man heute arbeiten durfte ..."
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Beitragvon Kai » Mi Okt 22, 2008 21:28

Ich bin selbst darüber überrascht, dass ich über die Google-Suche zur Finanzkrise jetzt wieder irgendwie hier gelandet bin :lol:

Ich habe mir den Thread noch einmal sehr aufmerksam durchgelesen und wollte noch etwas Senf dazu abgeben ... ^^
60000+ gibt es als Einstieg eigentlich nur im Bankenwesen, im Investmentbanking und in der Unternehmensberatung.
Im I-Banking und im Consulting (McKinsey & Co.) sind die Karrierechancen wirklich klasse, denn logischerweise bleibt es nicht lange beim Einstiegsgehalt von 60000 Euro plus Geschäftswagen....
Und wie sieht es in der Unternehmensberatung für die Hotelindustrie aus? Da denke ich vor allem an PKF hotelexperts, aber auch an Personalvermittler wie z.B. Konen & Lorenzen, die bestimmt auch interessante Karrieremöglichkeiten bieten.

Mit entsprechendem Studium hätte man aber auch bei McKinsey & Co. z.B. gute Chancen, genommen zu werden? Dass man ausdauernd und diszipliniert ist, davon zeugt bei der Bewerbung ja bestimmt die abgeschlossene Hotelausbildung.
Persönliche Anmerkung II: Lieber 30 000 Euro im Marketing eines 5-Sterne-Hotels als 38 000 Euro in der Finanzbuchhaltung eines Waschmaschinenherstellers! Bei letzterem würde ich mir irgendwann die Kugel geben.... :wink:
Das unterschreibe ich.

Kurz noch etwas zu den Sales Managern / Marketingdirektoren von den Tabellen von Patrick ganz am Anfang: Bekommt man im Sales Provision und ist diese dort wohl schon drin?

Viele Grüße,

Kai :)

Glen
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Beitragvon Glen » So Okt 26, 2008 0:36

Hehe, das mit den Traumgehältern und Traumkarrieraussichten im Investmentbanking dürfte sich vorerst erledigt haben - es sei denn man spezialisiert sich auf das Insolvenzrecht :wink: So schnell kann es gehen....
Und wie sieht es in der Unternehmensberatung für die Hotelindustrie aus?
Tut mir leid, da kenn ich nicht aus. Aber grundsätzlich habe ich immer von den großen Unternehmensberatungen geredet, als McKinsey, BCG & Co. Bei kleinen Beratungsunternehmen sieht es meist ein bißchen anders aus, was Karriere und Einstiegsgehälter angehen - dafür sind die Arbeitszeiten zumeist aber deutlich kürzer.
Mit entsprechendem Studium hätte man aber auch bei McKinsey & Co. z.B. gute Chancen, genommen zu werden?
Vielleicht ändert die Wirtschaftskrise ja irgendwas (glaube ich eher nicht), aber für McKinsey & Co. braucht man einen hervorragenden Uni(!)-Abschluß und Branchenerfahrung (Praktikum), möglichst noch mit nem richtig interessanten Lebenslauf. Ansonsten kommt man da nur in absoluten Ausnahmefällen rein.
Weitere Ausnahme: Die Verwaltung/Administration. Aber das ist im Vergleich zum Consulting fast schon eine andere Welt was Arbeitszeiten, Aufstiegsmöglichkeiten und Gehälter angeht. Da kann man ja auch gleich zu nem Waschmaschinenhersteller :wink:
Bekommt man im Sales Provision und ist diese dort wohl schon drin?
Ich glaube, dass die höheren Positionen in der Hotellerie viel zu schlecht wegkommen weil Naturalienzahlungen und andere Annehmlichkeiten so gut wie nie berücksichtigt werden bei Erhebungen dieser Art (ist methodisch auch sehr schwer zu machen).

Klar, die Wochenendarbeit und die "komischen" Arbeitszeiten hauen natürlich übel rein, aber allein was die Arbeitszeit angeht glaube ich nicht mal, dass die höheren Positionen viel mehr arbeiten müßen als vergleichbare Angestellte eines Industrieunternehmens. Wer hoch hinaus will und trotzdem nicht mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten möchte, der muß wohl Beamter werden.... :roll:

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Re: Gehaltsvergleich von Managern Europa, Asien, USA,Middle East

Beitragvon Patrick333 » Mo Nov 16, 2009 19:12

So, einige Monate sind ins Land gezogen, Finanzkrise und globale Erderwaermung :roll: haben ihr Uebriges getan!

Wie sieht's mit den Gehaeltern aus?

Ich gebe euch ein Beispiel. Meine ehemalige Position wurde mittlerweile durch einen Kollegen gefuellt, der vorher in der selbern Club Lounge als team leader gearbeitet hat. Im Vergleich zu mir verdient er deutlich weniger. Als TL hatte er glaube ich um die AED 2400.00 (ca. 480 Euro), jetzt als Ass. Manager verdient er AED 3000.00 (ca. 565 Euro).

So viel dazu. Aber fuer ihn natuerlich der Aufstieg. Klar, jetzt eine 5 Tage anstatt 6 Tage Woche, nen Anzug, mehr Benefits (1x/Jahr Flug nach Hause, nicht alle 2 Jahre; eigenes Studio anstatt nen Zimmergenossen und halt etwas mehr Geld).
"Nachteil": mehr Verantwortung, mehr Arbeitsstunden pro Tag und vorallem den Erwartungen gerecht werden.


Andy, wie sieht's bei dir in China aus? Irgendwelche Unterschiede seit letztem Jahr?
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Re: Gehaltsvergleich von Managern Europa, Asien, USA,Middle East

Beitragvon Andy » So Nov 22, 2009 14:23

Also ich muss sagen, hier ist alles wie immer :) Waermer ist es geworden aber von der Krise keine Spur mehr die Gehaelter sind eher konstant bis steigend fuer Neuangestellte
God gave us two ears and one mouth, and most people haven't taken the hint.

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